Einzeltherapie
Die Kraftanstrengung, die es braucht, bestimmte Gefühle nicht zuzulassen – etwa Angst, Traurigkeit, Schuld oder Scham –, bleibt dabei nicht folgenlos. Was keinen direkten Ausdruck findet, sucht sich häufig andere Wege und zeigt sich zum Beispiel als innere Unruhe, einem Gefühl von getrieben sein, depressive Verstimmungen, Ängste oder auch in körperlichen Symptomen. Diese Erscheinungen verstehe ich nicht als Störung, sondern als Hinweise darauf, dass etwas Wesentliches gesehen und gefühlt werden möchte.
In der Einzeltherapie begleite ich Euch dabei, diesen inneren Bewegungen Raum zu geben. Gemeinsam nähern wir uns dem, was prägend war – behutsam und ohne Bewertungen. Dabei können Erfahrungen von Bindung, Verlust, Nähe und Rückzug ebenso ihren Platz finden wie Erlebnisse aus unterschiedlichen Lebensphasen, die in ihrer Wirkung bis heute nachklingen.
Meine Arbeit ist erlebnisorientiert und systemisch. Neben dem Gespräch haben Gefühle, Körperempfindungen und das, was sich vielleicht noch nicht klar benennen lässt, ihren Raum. Veränderung entsteht nicht allein durch Verstehen, sondern durch neue Erfahrungen im Hier und Jetzt, die schrittweise mehr innere Beweglichkeit und Handlungsspielraum ermöglichen.
Einzeltherapie kann in akuten Krisen unterstützen, ebenso in Phasen innerer Erschöpfung, Orientierungslosigkeit oder bei wiederkehrenden Mustern im Erleben und in Beziehungen. Sie richtet sich an Menschen, die sich selbst näherkommen, festgefahrene innere Prozesse lösen und einen stimmigeren Umgang mit sich und ihrem Leben entwickeln möchten.



